Dienstag, 21. Juni 2011

Aschenputtel

Hallo,
oh Mann, jetzt wäre ich gerne im Märchen. So wie ich mich grade fühle bin ich das Aschenputtel. Die Bösen Stiefschwestern sind grade die Uni und das Amt und mein Konto und ich hätte fach so gerne einen Prinz, der mich aus allem rettet und mich in das sorgenlose und prunkvolle Leben am Hof entführt, wo man einfach in Reichtum und Überfluss leben kann.

Bis ich mal in Reichtum und Überfluss leben kann muss aber noch einiges passieren.
Wenn das überhaupt irgendwann der Fall sein wird. Ich habe ja jetzt so langsam mitbekommen, dass man als Pädagogin auch nicht so viel verdienen wird. Auch wenn man einen guten Abschluss hat.

Ich habe mich auf jeden Fall jetzt erstmal als Babysitter beworben und als Hausaufgabenbetreuung in einer Grundschule. Ich kenne mich jetzt mit Mathe und so auch nicht so super aus, aber für die Grundschule wird es noch reichen, habe ich mir gedacht.

Diesen Antrag auf Wohngeld habe ich auch gestellt. Das war gar nicht so einfach. Ich hasse ja diesen Papierkram eh. Ein Mädchen aus dem Wohnheim hat mir ein bisschen geholfen, obwohl sie glaube ich ein bisschen genervt von mir war.

Ich finde es sowieso ein bisschen schade, dass ich nicht eine Freundin von mir Fragen konnte, aber ich habe hier einfach noch nicht so viele Freunde. Die meisten Leute sieht man eben in der Uni und in Arbeitsgruppen, aber so richtige Freunde, mit denen ich mal weggehen könnte oder mal nen Film gucken und quatschen könnte, habe ich noch nicht so richtig.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Handfestes Problem

Hallo,

ich bin es mal wieder. Diesmal habe ich kein Traumproblem, sondern ein ganz handfestes.

Ich bin total pleite. Ich glaube ich muss mir einen Job suchen. Ich dachte bisher immer, dass alles ganz gut hinhaut mit dem Bafög und Kindergeld, aber ich merke grade, dass ich viel mehr ausgebe als ich habe. Ich glaube ich werde auch versuchen Wohngeld zu bekommen.

Eigentlich müsste man ja mit Wohngeld und allem doch ganz gut Leben können. Ich wohne zur Zeit im Studentenwohnheim und ich habe von ein paar anderen Studenten gehört, dass das vom Amt bezahlt wird.
Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Ich muss jetzt diesen Antrag dafür stellen und bis der durch ist, dachte ich, mache ich irgendeinen Nebenjob damit ich nicht am Hungertuch nagen muss. Es ist jetzt grade mal Mitte des Monats und ich habe kaum noch Geld auf dem Konto. Ich hätte nicht gedacht, dass man so schnell dabei den Überblick verlieren kann.

Ich habe mich jetzt schon mal bei Kleinanzeigen Stuttgart ein bisschen geguckt, ob dort irgendwas dabei ist, was ich machen könnte. Vielleicht kann ich ja als Nachhilfe oder nachmittags in der Schule Jobben. Das wäre grade echt dingend, dass ich da irgendwas finde, vielleicht in einem Cafe oder so. Ich glaube auch, dass ich das ganz gut könnte oder in einem Klamottenladen oder so. Abends würde ich eigentlich nicht so gerne arbeiten, dann bin ich morgens immer so müde.
Vielleicht kann ich auch irgendwo Babysitten, dafür wäre ich ja als Pädagogin total gut. Mal sehen.

Ich werde suchen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Julana Traumland # 1

Hallo,

kennt ihr dieses Gefühlt auch, dass ihr gerne mal raus wollt aus eurem normalen Leben und euch in irgendwelchen Tagträumen verliert. Mir passiert das ständig. Ich bin eine echte Träumerin.
Mir ist es gestern sogar passiert, dass ich vergessen habe aus dem Bus auszusteigen, als er an meiner Haltestelle angehalten hat, weil ich so vertieft war. Ich schweife manchmal einfach ab.
Ich dachte daher, das ich mir hier mein eigenes Traumland kreieren möchte, wo ich ein paar verrückte Träume vielleicht auch aufschreiben kann.
Natürlich will ich aber auch ganz normale Sachen aufschreiben, also Dinge, die mir wirklich passieren und nicht nur solche, die in meinem Kopf passieren.

Ich bin übrigens 20 und habe grade angefangen zu studieren. Ich studiere Pädagogik und wohne seit letztem Oktober hier in Stuttgart. Das war eine echte Umstellung für mich. Ich finde es gar nicht so leicht mein Leben ganz alleine auf die Reihe zu bekommen und die Uni finde ich mit der ganzen Organisation auch total verwirrend. Irgendwie weiß da auch niemand so recht, was man machen muss. Ich dachte immer, dass an der Uni alles so total geregelt läuft und alles total ernst ist, aber eigentlich ist es eher chaotisch und selbst die Professoren blicken manchmal nicht durch.
Ich telefoniere ziemlich oft mit meinen Eltern. Die reden mir dann immer gut zu, aber verstehen können die meine Probleme auch nicht so recht, weil sie selber nie auf einer Uni waren.

Kein Wunder, dass ich aus diesem ganzen Chaos manchmal fliehe und mir eine kleine Traumwelt bastle. ;-)

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